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Technologie 12.5.2026 3 Min

KI in der Steuerkanzlei: Warum OCR allein 2026 nicht mehr reicht

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Paul Permoser

Gründer, piloq flexco

Die Evolution der Belegverarbeitung

Jahrelang war OCR (Optical Character Recognition) das Maß aller Dinge. Doch OCR hat ein fundamentales Problem: Es extrahiert Text, versteht aber keinen Kontext. Eine Rechnung von "Amazon EU" kann Büromaterial, Serverkosten oder Kaffeebohnen sein. OCR weiß das nicht.

Der Paradigmenwechsel: Large Language Models (LLMs) im Rechnungswesen

Moderne KI-Architekturen, wie sie in piloq.ai eingesetzt werden, gehen einen Schritt weiter. Sie analysieren die Historie des Mandanten, erkennen Muster und wenden Freitext-Regeln in natürlicher Sprache an. Das System "weiß", dass ein neuer Laptop als GWG oder Anlagegut gebucht werden muss, abhängig vom ausgelesenen Nettobetrag.

Datensicherheit als höchstes Gut

Ein massives Problem bei herkömmlichen KI-Tools: Daten fließen oft in die USA (OpenAI, Microsoft Azure). Für Steuerberater ist das ein No-Go. piloq.ai rechnet zu 100% auf lokaler Server-Hardware in Österreich inkl. KI-Cluster, alles in Besitz der piloq flexco.

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